Hör auf, für alle zu posten - wie du deine Zielgruppe definierst
Wenn du versuchst, mit deinem Content alle anzusprechen, sprichst du am Ende niemanden an. Das ist einer der häufigsten Fehler, den wir bei Schweizer Unternehmen auf Social Media sehen.
Die Posts sind allgemein gehalten, die Sprache ist neutral und der Content ist so breit, dass er austauschbar wird. Die Folge: Kaum Engagement, kaum Wachstum, kaum Anfragen.
Warum 'für alle' nicht funktioniert
Social Media Algorithmen zeigen deinen Content nicht allen deinen Followern. Sie zeigen ihn zuerst einer kleinen Gruppe und messen, wie diese reagiert. Wenn die Reaktion schwach ist, wird der Content kaum weiteren Nutzern gezeigt.
Allgemeiner Content bekommt schwache Reaktionen, weil sich niemand persönlich angesprochen fühlt. Spezifischer Content hingegen trifft genau ins Schwarze - bei einer kleineren Gruppe, die dafür viel stärker reagiert.
Paradoxerweise erreichst du mehr Menschen, indem du weniger Menschen gezielt ansprichst.
So findest du deine Zielgruppe
Schritt 1: Schau dir deine besten Kunden an. Wer sind die Menschen, mit denen du am liebsten arbeitest? Die am meisten von deinem Angebot profitieren? Die dich weiterempfehlen? Das ist deine Zielgruppe.
Schritt 2: Werde spezifisch. Nicht 'KMU in der Schweiz', sondern 'Handwerksbetriebe mit 5-20 Mitarbeitern in der Deutschschweiz, die bisher kein Social Media machen'. Je spezifischer, desto besser.
Schritt 3: Verstehe ihre Probleme. Was hält deine Zielgruppe nachts wach? Welche Fragen stellen sie? Welche Ängste haben sie? Dein Content sollte genau diese Punkte adressieren.
Sprich ihre Sprache
Sobald du weisst, wen du ansprechen willst, passt du deine gesamte Kommunikation an. Die Tonalität, die Beispiele, die Probleme die du ansprichst - alles wird auf deine Zielgruppe zugeschnitten.
Ein Beispiel: Wenn du Handwerker ansprechen willst, sprichst du nicht über 'Brand Awareness' und 'Customer Journey'. Du sagst: 'Deine Kunden suchen dich auf Google und finden deine Konkurrenz. Das ändern wir.'
Wenn deine Zielgruppe sich in deinem Content wiedererkennt, hast du gewonnen. Sie bleibt hängen, interagiert und wird zum Kunden.
Fazit
Trau dich, spezifisch zu sein. Du verlierst keine Kunden dadurch - du gewinnst die richtigen. Dein Content wird stärker, dein Profil wird klarer und der Algorithmus belohnt dich mit mehr Reichweite.
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